Sonntag, 24. September 2017

Friedhof der Kuscheltiere - Stephen King



Friedhof der Kuscheltiere - Stephen King

Copywhrite Amazon/Heyne

Inhalt: Hinter dem idyllisch wirkenden weißen Haus am Rande der Kleinstadt Ludlow liegt ein uralter indianischer Begräbnisplatz voll umgestürzter Grabmale: ein Ort, an dem es umgeht, ein Ort absurder, gottloser Versuchungen. Als die Katze der Familie Creed überfahren wird, begräbt Louis den Kater auf dem Friedhof und erzählt seiner Tochter Ellie nichts vom Tod des geliebten Tieres. Und schon bald ist die Katze wieder da, etwas aggressiver und sehr lebendig. Doch Louis weiß genau, dass er sie in einem Müllbeutel beerdigt hat. Welche Kräfte hat der alte Friedhof hinter dem Haus? Und wird eine derart wunderbare Erweckung auch bei einem Menschen möglich sein?

Das Haus, gelegen am Waldrand und in der Nähe einer Bundesstraße, hat es der Familie Creed angetan. Gemeinsam mit ihren 2 Kindern Elli und Gage beziehen sie das ruhig gelegene Haus in Maine. Lediglich die nahe gelegene Bundesstraße macht der Mutter Sorgen und schon bald sollte sie recht behalten: Elli´s geliebter Kater stirbt und Vater Louis überlegt verzweifelt, wie er es seiner kleinen Tochter beibringen soll. Der Alte Jud Crandall, ein Nachbar der Creeds, erzählt Louis vom alten Haustierfriedhof ganz in der Nähe des Hauses der Familie, wo die Kinder der Kleinstadt früher ihre Tiere beerdigt haben. Doch scheint dies laut Jud kein normaler Friedhof zu sein. Auf heiligen Städten angelegt, passieren mysteriöse Dinge und als das Tier beerdigt liegt, taucht es später scheinbar völlig lebendig wieder auf. Der Familienvater traut seinen Augen nicht und muss sich rasch die Frage stellen: darf ich über Leben und Tod entscheiden? Die Katastrophen nehmen ihren Lauf und als Gage, der kleine Sohn durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt, hadert Louis mit dem Schicksal…

Jede Story von Stephen King hat, so grausam sie auch sein mag ihre moralischen Hintergründe. In Friedhof der Kuscheltiere muss sich der Leser mit den Themen Leben und Tod auseinandersetzen. Dabei begleitet man vor allem den Familienvater Louis durchs Buch. Stephen King hat mit ihm einen Charakter geschaffen, der die innere Zerrissenheit und die seelischen Qualen die er durchmachen muss wunderbar in Szene setzt. Immer düsterer wird die Geschichte im Verlauf und so spürt auch der Lesende, wie die Bedrohung und das Grauen immer mehr Einzug in das Familienleben halten, bis es schließlich zum schrecklichen Finale kommt. Die Geschichte webt die Thematiken von Verlust, Umgang mit Trauer und Verarbeiten von schweren Schicksalsschlägen in diese Horrorstory mit ein und dies macht für mich den Roman so besonders!

Ich empfehle auch, den Roman zu lesen und nicht nur den gleichnamigen Film aus den 90ern zu sehen, da das Buch doch wieder viel besser ist und einige wesentliche Verläufe ganz anders und für mich besser im Buch beschrieben sind, als es der Film je zeigen könnte. Habt ihr das Buch schon gelesen? Oder vielleicht den Film gesehen? Wie hat euch die Geschichte gefallen?


Sie (Misery) - Stephen King



Sie (Misery) – Stephen King

Copywhrite by Amazon/Heyne


Inhalt: Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall hält die Krankenschwester Annie - Pauls "größter Fan" - den verletzten Autor gefangen und zwingt ihn weiterzuschreiben.

Als Paul in einem fremden Zimmer erwacht, gepeinigt von wahnsinnigen Schmerzen, weiß er zunächst gar nicht, wie ihm geschieht. Was war passiert? Paul ist Schriftsteller und immer unterwegs um seine Bücher zu promoten. Die „Misery-Reihe“ hat ihm zu weltweiten Erfolg verholfen und seine Protagonistin sollte seiner Eingebung nach im letzten Roman das zeitliche segnen. Langsam flammt die Erinnerung wieder auf und Paul Sheldon kann sich an den Autounfall erinnern…Annie Wilkens hat den beliebten Schriftsteller verletzt gefunden und zu sich nach Hause gebracht. Sie stellt sich ihm als Annie die Krankenschwester und seinem allergrößten Fan vor! Scheinbar mit großer Aufopferung und Hilfsbereitschaft, möchte Annie ihren Lieblingsautor gesund pflegen. Doch dieser merkt schon bald, dass mit der Frau etwas ganz und gar nicht stimmt und tatsächlich entwickelt sich Annie zur grausamen Sadistin, die ihn bei sich gefangen hält und den Tod der Protagonistin seines Romans nicht akzeptieren kann. Für Paul beginnt ein Martyrium, welches er sich in seinen schlimmsten Träumen nie hätte vorstellen können…

Aus der Sicht von Paul geschrieben wird der Leser mit in den Strudel aus Gewalt und Wahn gerissen. Stephen King hat es in diesem Roman geschafft, mit der Verkörperung Annies eine durch und durch sadistische und psychisch kranke Frau zu erschaffen, die einem wirklich während des Lesens Angst macht! Die Unberechenbarkeit dieser Protagonistin lässt einem das Blut in den Adern gefrieren! Diese Story tritt als 2 – Mann-Stück auf und dies reicht vollkommen aus um den Lesenden zu bannen und so das Buch kaum aus der Hand legen zu lassen. Die Geschichte ist wirklich nichts für Zartbesaitete...Annie ist so furchtbar, dass man richtig mit Paul mitleidet, der immer wieder versucht die richtigen Worte zu finden um Annie zu besänftigen. Gelingt ihm dies nicht, erwarten ihn grausame Schmerzen und psychische Folter. Die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen MUSS. Es kommt auch nicht selten vor, dass man sich beim Lesen denkt: „scheiße nein! DAS hat sie jetzt nicht wirklich getan!“ Oh doch…Diese Frau ist wirklich wahnsinnig und King gelingt es wunderbar, dies dem Leser klar zu machen! 

Kennt ihr Sie – Misery von Stephen King schon? Auch zu diesem Roman gibt es einen Film, welcher dem Buch allerdings nicht mal annähernd das Wasser reichen kann. Der Film ist viel zu subtil und schafft es meiner Meinung nach nicht, diese Achterbahnfahrt aus Wahnsinn, Gewalt und Überlebenswillen zu transportieren. Dies kann wirklich nur der Roman! 



Samstag, 23. September 2017

Carrie - Stephen King



Carrie - Stephen King


Copywhrite by Bastei Lübbe/Amazon


Inhalt: Carrie war schon immer anders. Wegen ihrer unbeholfenen Art ist sie in der Schule eine Außenseiterin und wird gnadenlos gehänselt. Zu Hause leidet sie unter dem religiösen Fanatismus ihrer Mutter. Nur ein einziges Mal fühlt sich Carrie so wie alle anderen Mädchen: Als sie zum Schulball eingeladen wird. Doch der Abend endet nach einem grausamen Streich in einer Katastrophe. Denn Carrie ist beseelt von einer unheimlichen Gabe. Einer Gabe, die sie ein Inferno entfesseln lässt, gegen das die Hölle wie ein lieblicher Garten Eden aussieht –

Carrie White ist 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Margaret zusammen. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als Carrie noch ein Baby war. Durch die fanatisch-religiösen Einstellungen der Mutter leidet das junge Mädchen erheblich und durch ihre schüchterne und devote Art, ist sie für ihre Mitschülerinnen ein leichtes Opfer. Tägliche Erniedrigungen erlebt sie vor allen durch die beliebte Mitschülerin Chris, die zusammen mit ihrer Clique keine Gelegenheit auslässt um Carrie bloß zu stellen. 

Lediglich Sue Snell versucht Carrie nett zu behandeln und ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Auch die Sportlehrerin ermutigt die schüchterne 16-Jährige, sich selbst zu entfalten und fällt eine harte Strafe für die Clique um Chris: diese werden vom Abschlussball ausgeschlossen. Chris schwört auf Rache und entwickelt mit einigen Leuten einen perfiden Plan, Carrie auf dem Abschlussball lächerlich zu machen. Diese indes kann ihr Glück kaum fassen, als sie von Tommy zum Ball eingeladen wird. Am Abend des Balls kommt es zur Katastrophe, als Carrie ihre mysteriösen Fähigkeiten gegen ihre Peiniger einsetzt. Eine Nacht des Grauens beginnt. 

Stephen King der Meister des Horrors hat mit diesem Roman eine Story geschaffen, in die sich der Leser gleich hineinversetzen kann. Viele kennen sicherlich das Gefühl der Hilflosigkeit, wenn man Opfer der Mitschüler seiner Schule wird. Die zusätzlichen häuslichen Probleme Carries werden deutlich vermittelt und die Story baut sich bis zum Finale hin immer mehr auf. Es ist ein schleichender Prozess bis zur Eskalation, was das Lesen nochmal spannender gestaltet. Carrie erregt durchaus Mitleid beim Leser, aber auch Misstrauen und die anderen Charaktere allen voran Chris beginnt man schon bald zu verteufeln. Im richtigen Licht und zum richtigen Zeitpunkt gelesen ist diese Lektüre ein absoluter Gruselschocker, die einem schon mal einen Schauer über den Rücken jagen lässt. Wie von King gewohnt, wartet das Finale in absoluter Grausamkeit auf und bringt die bis dahin geführte Spannung zur Explosion. Für Horrofans wirklich ein Hochgenuss. 

Welche Stephen Kings sind denn eure Highlights?! Weitere Kings werden hier folgen denn er ist für mich einfach der beste Autor im Horror-Genre. 



Freitag, 22. September 2017

#WirliebenHörbücher - 10 Gelegenheiten um Hörbücher zu hören



10 Gelegenheiten um Hörbücher zu hören



#WirliebenHörbücher ist eine tolle Aktion mit vielen lieben Bloggern, die Lilly London und Nicky P. Kiesow ins Leben gerufen haben! In meinem heutigen Artikel möchte ich euch 10 Gelegenheiten nennen, um Hörbücher zu hören! Gerade jetzt wo es wieder in den Herbst hineingeht, finde ich es sehr angenehm sich ein Hörbuch auszusuchen und gemütlich den tollen Sprechern zu folgen. 


1. Audible nutzen. Da könnt ihr euch auch eine App ziehen, damit ihr eure Hörbücher über Handy hören könnt. Das ist eine tolle Möglichkeit! Mit einem Abo von 9,95 Euro im Monat, finde ich das eine tolle Sache. Oder ihr holt euch so mal ein Hörbuch, dies geht auch ohne Abo. 

2. Wenn man noch zu Hause ist, kann man auch das Handy laden, denn der Akku wird natürlich gut genutzt beim Hören. Oder man hat ein mobiles Ladegerät, eine sogenannte "Powerbank". Das geht dann bei mir auch schon mal morgens los: Anstelle von Radio, läuft dann ein Hörspiel/buch. Ich nehme das Handy mit ins Bad und lausche während ich mich für den Tag fertig mache der Geschichte. 

3. Auf dem Weg zur Arbeit bleibt dann das Radio ebenfalls aus. Ihr ahnt schon warum: im Auto geht es nämlich weiter mit der Story. Oder bei langen Bus- und Zugfahrten ist so ein Hörspiel auch super angenehm. 

4. Je nach Beruf und Tätigkeit, habt ihr ja theoretisch sogar die Möglichkeit, auf der Arbeit dem Verlauf des Buches zu lauschen. Über PC z.B. Dies klappt aber natürlich nur in bestimmten Berufen.

5. Für alle anderen ist die Pause bestens geeignet um kurzzeitig weiter in die Geschichte einzutauchen und dem Alltag kurzfristig zu entfliehen. 

6. Nach der Arbeit geht ihr sicherlich oft noch was einkaufen fürs Abendessen? Perfekt! Ohrstöpsel ins Handy und weiterhören! ;-) 


7. Zuhause angekommen, ist es doch praktisch bei der Hausarbeit die Stöpsel noch eine Weile im Ohr zu haben denn auch da bietet sich die Gelegenheit am Ball zu bleiben.

8. Vllt. hört ja auch euer Partner gerne mit zu? Dann kann man das gemeinsam ausgesuchte Hörbuch auch am Abend hören, schön gemütlich auf der Couch anstelle des Fernsehers, der sowieso meist nur Mist bringt. 

9. Oder als Gute-Nacht-Geschichte! Ins Bett gelegt und zum Einschlafen nochmal eine spannende Geschichte erzählen lassen.


10. Aber auch beim Spaziergang in der Natur ist es eine gute Idee, sein Hörbuch dabei zu haben. Dort hat man oftmals die Ruhe die man braucht um dem Buch auch konzentriert flogen zu können. 

Mir würden noch soooooo viele Möglichkeiten mehr einfallen um Hörbücher zu hören. Euch auch?! Welche Gelegenheiten nutzt ihr denn so? 



Mittwoch, 20. September 2017

Wann und wo höre ich Hörbücher?!


Wann und wo höre ich Hörbücher?! #WirliebenHörbücher



Bei einer Leseflaute gibt es für mich nichts Besseres, als Hörbücher und Hörspiele. Besonders gerne höre ich die Werke von Sebastian Fitzek. Die sind so toll gesprochen, oftmals von Simon Jäger! Aber auch historische Romane und Hörspiele verschiedenster Arten mag ich gerne. Nur schnulzig sollte es nicht sein :-P. An welchen Orten ich gerne die spannenden Geschichten genieße? Dies könnt ihr hier nachlesen. Übrigens könnt ihr viele weitere tolle Artikel rund um Hörbücher und Hörspiele auf Facebook lesen. Die Aktion #WirliebenHörbücher hält noch viele wertvolle Tipps parat. 

Im Bamberger Hain! Also im Stadtpark. Auf einer Parkbank, oder vllt eine Picknick-Decke mitgenommen und in die Wiese setzen. Das ist so schön im Frühling, wenn es noch nicht zu heiß ist. 


Oder im eigenen Garten. Im Gartenstuhl, der Hollywoodschaukel oder am Gartenhüttchen. 


Im Winter gerne auf der Couch, so ganz ohne Fernseher und störenden Geräuschen von außen. 


Nachts im Bett als Gute-Nacht-Hörspiel. Auch wenn zumindest ich immer nicht so viel von der Story mitbekomme, da ich dann immer recht schnell einschlafe :-). 


Bei der Blogarbeit wenn ich am Laptop sitze, läuft im Hintergrund auch oft ein Hörbuch. Nur muss ich gestehen, dass ich da doch recht abgelenkt bin. Schließlich kümmere ich mich um meine Blogartikel ;-). 

Bild von Pixabay

Auch beim Spielen mit der Katze Lola ist es für mich ganz angenehm, Hörbücher zu hören. 


Beim Frühstück ist es auch sehr entspannend, in eine interessante Geschichte zu flüchten, bevor der Alltag beginnt. 


Auch bei der Hausarbeit bietet es sich an, Hörbücher zu hören, da ich sowieso immer ein bisschen Motivation brauche, um die Arbeiten zu erledigen ;-). An Stelle von Musik, ist es dann schon mal ein gesprochenes Buch. 


Vor dem Hören ist es auch schön, sich einen Tee zu machen oder eine heiße Schokolade, eine Tasse Kaffee oder Kakao! Wichtig ist mir dabei die Gemütlichkeit, nur so kann ich richtig entspannen. Oftmals fällt es mir schwer, Abstand vom Alltag zu nehmen und wirklich bewusst nichts zu tun, als dem Sprecher des jeweiligen Buches zu zuhören. Aber genau dies ist meiner Meinung nach die Kunst und hilft mir, wieder Energie zu tanken und ist eine Alternative beispielsweise zu autogenem Training oder Muskelentspannungsübungen. 

Bild von Pixabay

Probiert es doch mal aus! Auf Audible findet ihr da tolle Angebote, eine App fürs Handy und es gibt die Möglichkeit für 9,95 Euro Hörbücher zu hören. Dies würde sich sicherlich für den einen oder anderen lohnen. Habt ihr denn noch Tipps für mich um möglichst konzentriert Hörbücher zu genießen? Dann erzählt mir doch davon! 




Sonntag, 17. September 2017

Hexinella Besenstiel - Anja Schenk



Hexinella Besenstiel - Anja Schenk



Inhalt: Zaubernde Hexen sind unheimlich, denkt Hexinella, die tief im Wald wohnt und außer einem frechen Raben und den Waldtieren keine Freunde hat. Eines Tages stellt das Mädchen fest, dass das Zaubern und Hexen einen Riesenspaß machen kann, wenn man die richtigen Zauberformeln beherrscht. Aber aller Anfang ist schwer und als ihr Hexenbesen verschwindet, scheint ihr Vorhaben, eine großartige Hexenmeisterin zu werden, in weite Ferne zu rücken. Geeignet für das Vor- und Erstlesealter.

Die junge Hexinella lebt alleine im Wald, im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Zu Lebzeiten, hatte die Mutter versucht, ihrer Tochter das Hexen und Zaubern beizubringen. Doch das damals kleine Mädchen interessierte sich nicht dafür, und auch heute noch, hat Hexinella, wie sie von ihrer Mutter genannt wurde, mit Zauberei so gar nichts am Hut! Dies ändert sich jedoch eines Tages, als ihr klar wird, wie einsam sie doch so alleine im Wald ist. Es fehlen ihr Freundinnen und als sie von einer Hexenschule erfährt, entwickelt sich der Wille Hexinellas, doch noch das Hexenwerk zu erlernen. Fleißig beginnt sie, sich auf die Hexenschule vorzubereiten. Dabei geht zunächst allerhand schief...Aber, sie wäre keine echte Hexe, würde sie gleich aufgeben...

Das Besondere an dieser Kindergeschichte sind nicht nur die wunderschönen Illustrationen von Susanne Schröpel, sondern auch die Moral, die sich durch diese süße Geschichte zieht. Die Autorin erklärt den kleinen Lesern ab 5 Jahren, dass es wichtig ist nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, wenn etwas nicht auf anhieb klappt. Alles braucht seine Übung und mit Fleiß und dem richtigen Biss lassen sich alle Ziele erreichen! So entsteht eine schöne Story um ein Mädchen, welches sich ihre Träume erfüllt und mutig ist. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und die Schriftart groß genug, damit Leseanfänger das Buch auch mal selbst zur Hand nehmen und lesen können. Die Bücher von Anja Schenk kann ich euch sehr empfehlen, es sind kindgerechte und witzige Geschichten! 

Kennt ihr die Kinderbücher von Anja Schenk schon?! Welches gefällt euch am besten und warum? 


Samstag, 16. September 2017

Wonder Woman - Anthologie



Wonder Woman – Anthologie

Copywrite bei Panini Comics

Die vielen Gesichter der Amazonenprinzessin


Lynda Carter verkörperte in den 70er Jahren eine der berühmtesten und präsentesten Superheldin der damaligen Zeit: Wonder Woman. In ihrem tollen Vorwort klärt sie darüber auf, wie sie die Neuentwicklung in Bezug auf die Frau als Schauspielerin wahrgenommen und empfunden hat. Damals war die Rolle der Frau noch eher beiläufig. Mit Wonder Woman aber, begann eine neue Ära und es wurde klar, dass Frauen mehr können als nur am Herd zu stehen. 

Diese Entwicklung kam jedoch nicht erst 1974 auf! William Moulton Marston hatte 1941 die Idee einer derartigen Superheldin. Der damals sehr bekannte Psychologe war auch an der Entwicklung des Lügendetektortests beteiligt, welches das Lasso von Wonder Woman wiederspiegelt. Er las selbst Comics mit Leidenschaft, allerdings waren diese kurz nach dem 1. Weltkrieg verrufen, da sie angeblich die Bildung und Entwicklung der Leser minimierten bzw. negativ beeinflussten. 



Seine Vorliebe für Mythologie floss sehr geschickt in die Storyline um seine Amazone mit ein. Direkt von den Göttern des Olymp erhielt Wonder Woman ihre Kräfte und auch den Zeichner seiner Heldin wählte er persönlich aus: Harry G. Peter! Zusammen mit ihm schaffte er eine Comicserie, die von 1943 bis 1944 die Leser unterhalten hat.

Die Einflüsse und Eindrücke des 1. und 2. Weltkrieges wurden in die Storyline mit eingewoben beispielsweise durch den Konflikt zwischen den Göttern Aphrodite und Mars. Dadurch war die erste Geheimidentität von Wonder Woman auch „Diana Prince“ eine Krankenschwester, später dann arbeitete sie als Sekretärin beim Militär und wurde dann Soldatin. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und zeichnet sich durch viel Empathie für ihre Mitmenschen und die Geschehnisse um sie herum aus. Diana möchte für das Gute in der Welt kämpfen und zweifelt niemals daran, dass sich alles zum Guten wenden lässt und möchte die Gewalt und den Kampf erst als letztes Mittel zum Zweck ausführen. Diese Eigenschaften wurden später auch von vielen anderen Charakteren übernommen, wie z.B. von der asiatischen Superheldin „Sailor Moon“, die für Liebe und Gerechtigkeit kämpft! 

Copywrite by Panini Comics

Ab den 50er Jahren änderte sich der Stil dieser Superheldin immer wieder.  Die Botschaft jedoch blieb gleich: Frauen können intelligent, stark und durchsetzungsfähig sein! Die einzelnen Episoden dieser Anthologie zeigen die Entwicklung der Superheldin und man erfährt als Leser vor jeder Episode, wie diese entstand und welche Einflüsse die Zeit, in der diese Comics veröffentlicht wurden hatte. 

Durch diese Veränderungen werden einem auch die Veränderungen in der realen Welt deutlich, was sich von Episode zu Episode in Story, Zeichnung und Layout wiederspiegelt. Eine tolle Anthologie, die chronologisch durch die Zeit der für mich beliebtesten Superheldin führt! 

Sammelt ihr auch Anthologien?! Gefällt euch Wonder Woman auch so wie mir?! Welche Superhelden sind eure Lieblinge? Und kennt ihr die Serie aus den 70ern? Die habe ich so gerne geschaut! 

Quelle: Panini Comics


Freitag, 15. September 2017

Sandra Dreßler - Fantasyautorin zu Gast bei Nannis Welt



Sandra Dreßler - Fantasyautorin





Sandra ist Fantasyautorin und hat eine ganz neue Autorenseite auf SandraD Autorin. Schaut doch mal bei ihr vorbei und lernt sie heute bei mir kennen. Außerdem hat sie auch ihre Bücher für euch mitgebracht. 


Wie heißt du?

Sandra Dreßler

Wann hast du Geburtstag?

18.03.2016

Wo bist du geboren?

Görlitz

Hast du einen Blog? Worum geht es da?

Leider nicht. Ich habe nur eine Autorenseite auf Facebook. Auf dieser teile ich gern alle Neuigkeiten über meine Schreibprojekte mit.

Welche Genren liest du gerne?

Überwiegend lese ich sehr gern Fantasy. In jüngster Zeit habe ich aber auch Psychothriller für mich entdeckt.

Hast du ein Lieblingsbuch?

Ja, Psychokiller und Drei Killer für ein Hallejulja von Anonymus.





Inhalt: Ein Geheimnis. Eine Wahrheit. Eine Hoffnung.
Meliah Savagar – eine der letzen Mondkrieger – hat gemeinsam mit ihren Freunden den Kampf gegen die Hexe Mirané gewonnen. Man könnte meinen, jetzt wird alles gut! Doch Meliah steht nun vor einem größeren Problem: Sie muss Damon – ihren Seelengefährten und zugleich Erzfeind ihrer Ahnen – die Wahrheit sagen. Kann er Meliahs Blutlinie akzeptieren? Ist seine Liebe denn stark genug? Oder wird er sie töten? Und ausgerechnet jetzt schwebt Meliahs Bruder in tödlicher Gefahr. Um ihn zu retten, muss Meliah in die Nachtwelt reisen und den Plan des gefährlichsten Vampirs aller Zeiten vereiteln.


Hast du einen Lieblingsautor/in?

Ich finde Anonymus und seinen schwarzen Humor klasse.

Welcher ist dein Lieblingsfilm?

Einen bestimmten Lieblingsfilm habe ich nicht. Dafür gibt es einfach viel zu viele tolle Filme. Ich mag aber die Marvel-Reihe sehr gern.

Welche Musik hörst du gerne?

So gut wie alles, aber überwiegend Rock.

Was sind für dich die 3 wichtigsten Dinge im Leben?

Meine Familie – vor allem meine Tochter! Meine Freunde und die Freude am Leben.

Was ist dein Lieblingsgetränk?

Ganz langweilig – Wasser!

Welches ist dein Lieblingsgericht?

Alles, worin Reis vorkommt.

Was bist du von Beruf?

Verkäuferin

Hast du einen Spitznamen?

Heute nicht mehr, aber früher nannten mich meine Freunde Sanny.

Hattest du ein Lieblingsfach in der Schule?

Deutsch - Literatur




Inhalt: Wie jede Hexe muss auch Meliah Savagar auf der Erdebene ihr letztes Schuljahr absolvieren. Nur ist Meliah ganz und gar keine normale Hexe. Sie ist eine der letzten Mondkrieger - die Prinzessin des Mondes! Aus Angst, ihr Leben und das ihres Bruders aufs Spiel zu setzen, schwört sie sich, das Geheimnis ihrer Blutlinie auf ewig zu wahren. Doch wie sollen ihre magischen Barrieren standhalten, wenn sie plötzlich mit ihrem Seelengefährten verbunden ist? Entsetzlicherweise gehört er auch noch zu den Gefährlichsten aller Nachtwesen und somit zu den Erzfeinden ihrer Ahnen! Hat ihre Liebe zueinander und das Prinzip der Seelengefährten unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Chance? Oder werden doch alle schneller sterben, als sie denken? Denn plötzlich taucht ein blutrünstiger Werwolf auf...


Was sind deine Hobbys und Interessen?

Wie bei fast jedem Autor wohl Lesen und Schreiben. Aber ich gehe auch unglaublich gern ins Kino oder sitze mit Freunden beisammen.

Was magst du gar nicht?

Ich hasse es, wenn sich mein Laptop aufhängt, wenn ich genau in dem Moment, etwas Wichtiges mache. Ich glaube, mein Laptop macht das ja mit Absicht.

Was entspannt dich?

Absolute Stille oder ein gutes Buch und aufs Sofa gekuschelt.

Hast du ein Lieblingstier?

Katzen – auch wenn ich selbst kein Haustier habe.

Welche Farbe magst du am liebsten?

Bunt! Genau genommen ist das ja keine Farbe, aber je bunter desto toller.

Mit welchen kleinen Dingen kann man dich glücklich machen?

Wenn man mir ein Ü-Ei mitbringt. Da bin ich ganz Kind.

Ich kann nicht leben ohne...

Bücher und Schokolade


Montag, 11. September 2017

Was du nicht siehst - Leonie Haubrich



Was du nicht siehst – Leonie Haubrich

Im Rahmen des Crime Day, durfte ich den tollen Roman „Was du nicht siehst“ von Leonie Haubrich lesen. Was das Besondere an dem Roman war und wie er mir gefallen hat, könnt ihr in der heutigen Rezension lesen:




Inhalt: Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?

Elisabeth sehnt sich als kleines Mädchen nach der Zuneigung des Vaters. Dieser kümmert sich um die depressive Mutter, die Situation ist für sie in jungen Jahren sehr belastend. Nachts tauchen regelmäßig Nachtfalter in ihrem Zimmer auf, vor der sie als Kind große Angst hat. Der Vater jedoch reagiert mit Unverständnis auf die Ängste seiner Tochter und so muss sie die Nächte alleine mit diesen Gefühlen verbringen. 

Einige Jahre später, hat sich Liz ein eigenes Leben aufgebaut. Als Kinder- und Jugendpsychologin kümmert sie sich liebevoll um ihre kleinen Patienten. Als Hans Petersen – ein verurteilter Mörder nach seiner Entlassung in die Siedlung zieht, ändert sich das Leben der jungen Frau. Die Bewohner sind alles andere als begeistert über das Auftauchen des Mannes und bald beginnen mysteriöse und für Liz unerklärliche Dinge. Ein Kaplan wird ermordet, ein makaberer Trauerbrief am Tatort hinterlassen. Auch Liz erhält kurz darauf so einen Brief. Sie fühlt sich zunehmend beobachtet, der Hund der besten Freundin verschwindet und sie wird das Gefühl nicht los, dass Jemand in ihrem Haus ist. Was aber ist Realität und was bildet sich Liz nur ein? Ihr Exmann macht sich große Sorgen um sie und zweifelt an den Geschehnissen, die sie berichtet…Und warum tauchen auf einmal wieder diese Nachtfalter auf?

Von der Ersten bis zur Letzten Seite schafft es die Autorin Leonie Haubrich die Spannung aufrecht zu erhalten. Das Buch führt den Leser zusammen mit der Protagonistin Liz durch einen Strudel vieler merkwürdiger Ereignisse, die scheinbar ohne Zusammenhang liegen. Man analysiert die Situationen beim Lesen und durch Zeitsprünge gelangt man immer wieder in eine neue Szene, die ebenfalls die Gehirnzellen in Anspruch nehmen. Zunehmend verwirrter wird die Story, bis zum Schluss endlich alle Puzzleteile zusammenfinden. Immer wieder fragt man sich, ob Liz dies alles wirklich erlebt, oder ob sie sich doch eher in Wahnvorstellungen verliert. Ein wirklich toller Psychothriller, der einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil hat, ohne abzuschweifen. Man möchte stetig wissen wie es weitergeht und kann das Buch kaum aus der Hand legen. 

Kennt ihr Werke der Autorin? Welches Buch von ihr hat euch denn gefallen? 


Sonntag, 10. September 2017

Crime Day 2017! Autoreninterview mit Leonie Haubrich


Crime Day 2017! Autoreninterview mit Leonie Haubrich


Hallo meine Lieben! Im Rahmen des "Crime Day" durfte ich zusammen mit Thea von Krimines Bücherblog und Jassi von Kitterellas Welt  ein Autoreninterview mit Leonie Haubrich führen. Ihr Psychothriller "Was du nicht siehst" ist wirklich genial. Ihr wollt mehr über die Autorin wissen? Dann wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview und schaut auch mal der Veranstaltung Crime Day vorbei. 



Copywhrite by Leonie Haubrich


Fragen von Nadine (Nannis Welt)

1. Hast du eine Phobie oder Angst vor bestimmten Insekten so wie die Protagonistin in deinem Buch?

Leonie Haubrich: Ich mag lieber Tiere, die Fell oder Federn haben. Insekten sind wirklich nicht meine Lieblingstiere, genauso wenig wie Reptilien. Vor allem die schnellen, unberechenbaren Bewegungen von Spinnen sind mir unheimlich, aber wirkliche Angst habe ich davor nicht, so kann ich problemlos im Haus ein Glas über sie stülpen und sie nach draußen befördern. Zum Teil finde ich sie auch faszinierend, wie die Insektenkörper schimmern können, wie filigran Spinnen Netze bauen können, insofern ist mein Verhältnis zu Insekten eher ambivalent.


2. Hast du viel im Bereich Psychologie recherchiert, um den Lesern die Arbeit eines Psychologen näher zu bringen?

Leonie Haubrich: Durch mein Lehramtsstudium kam ich zwangsläufig in Psychologie-Vorlesungen und Seminare. Es war ein Fach, das mich immer interessiert hat, so war es auch eines meiner Prüfungsfächer, von daher brauchte ich nicht viel zu recherchieren, da auch meine beste Freundin Psychologin ist. So brauchte ich nicht viel Recherche, um die Figur der Liz vor mir zu sehen.

3. Gibt es ein Genre, in welchem du dir vorstellen könntest ebenfalls ein Buch zu schreiben? Abgesehen von Thriller?

Leonie Haubrich: Unter meinem Realnamen Heike Fröhling schreibe ich ja schon Liebesromane im weitesten Sinne. Mit diesen zwei Genres bin ich auch ausgefüllt, da es die beiden Facetten des Lebens beschreibt, die ich am spannendsten finde: Liebe und Hass, beides sind für mich die spannendsten und intensivsten Emotionen.


Fragen von Jassi:

1) Was befindet sich in deiner Handtasche?

Leonie Haubrich: Mein Portemonnaie, Handy, eine Zusatz-Einkaufstasche, 2 Stifte, Zettel, ein Notizblock, Taschentücher, Brillenputztücher, Lippenstift, Tampons, Handyladekabel und ein Hundetrinknapf.

2) Würdest Du je bei "Dschungelcamp" mitmachen? Und wenn ja, mit welchem Promi würdest Du definitiv das Camp teilen wollen?

Leonie Haubrich: Statt Dschungelcamp gehe ich dann doch lieber alleine in die Wüste oder an den Nordpol ;-)

3) Was war dein peinlichstes Faschingskostüm?

Leonie Haubrich: Sich verkleiden hat etwas, trotzdem kann ich mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Kostüm angezogen habe, es muss irgendwann zu Schulzeiten gewesen sein. Ich glaube, mein Verkleidungsbedarf ist durch meinen Alltag und das Hineinversetzen in die Figuren schon gedeckt, so kann ich beim Schreiben sowieso immer der- oder diejenige sein, die ich möchte, egal, ob alt oder jung, Mann oder Frau. Dann bin ich in meiner Freizeit am liebsten ich selbst ;-) 

Fragen von Thea

1) Bei Krimis und Thrillern steht die Handlung bis ins Detail fest, bevor der Schreibprozess beginnt. Wie ist es mit den von dir verwendeten Figuren? Passiert es, dass sie sich während des Schreibens anders entwickeln, als ursprünglich geplant?

Leonie Haubrich: Anfangs habe ich immer einen sehr genauen Plan, wie der Roman auszusehen hat. Doch im Laufe des Schreibens entwickeln sich die Figuren häufig anders, als ich sie haben wollte. Sie versöhnen sich nicht, obwohl sie es meiner Ansicht nach tun sollen. Sie warten ab, anstatt zu handeln, weil sie nicht sehen, wie bei mir der Roman sich dem Ende zuneigt, während sie noch ihr ganzes Leben vor sich haben ;-). 




Inhalt: Was ist Realität? Was Fantasie? Was Wahrheit? Was Täuschung? Nach seiner Haftentlassung zieht Hans Petersen in Liz' Nachbarschaft. Die Kinder- und Jugendpsychologin will sich von der Panik in der Siedlung nicht anstecken lassen. Hat nicht jeder eine zweite Chance verdient? Doch dann geschieht ein Mord. Petersen taucht nachts in Liz' Garten auf, Dinge verschwinden aus ihrem Haus. Der Hund, den sie hütet, ist plötzlich weg. Und warum tauchen überall Nachtfalter auf?


2) Der erste Satz oder Absatz ist neben dem Cover und dem Klappentext für viele Leser entscheidend, ob sie das Buch kaufen oder nicht. Feilst du besonders lange daran?

Leonie Haubrich: Wirklich lange feile ich nicht an dem Beginn des Buches, nur ist es häufig so, dass bei mir der Anfang ausgetauscht wird. Wenn ich zu schreiben beginne, ist es zuerst wie ein Warmlaufen. Wenn ich dann bei der Überarbeitung den Roman zum ersten Mal als Ganzes lese, finde ich oft im zweiten oder dritten Kapitel eine Stelle, die mir so ins Auge springt, dass sie danach zu rufen scheint, dass DAS doch der viel bessere Start ins Buch ist. So existieren zu so gut wie allen meinen Büchern zehn bis zwanzig Seiten Text, die gestrichen wurden, um dem Anfang Platz einzuräumen.

3) Wenn dir jemand das Angebot unterbreitet, für eine gewisse Zeit dein Leben mit einer anderen Person zu tauschen. Würdest du das tun und in welchen fremden Körper würdest du schlüpfen?

Leonie Haubrich: Das Angebot habe ich jeden Tag :-). In meinen Texten kann ich sein, wer immer ich möchte. Real verzichte ich dann doch lieber auf den Tausch, denn selten ist das Leben der anderen Personen so, wie man es sich vorstellt.

Wir bedanken uns bei Heike Fröhling alias Leonie Haubrich für das tolle Interview und wünschen euch noch viel Spaß beim Crime Day!!

Kennt ihr die Bücher der Autorin? Welche könnt ihr denn empfehlen? 



Samstag, 9. September 2017

Paper Girls 1 - Brian K. Vaughan


Paper Girls 1 - von Brian K. Vaughan



Im Jahre 1988 irgendwo in einem Vorort in Amerika, kommen vier 12- jährige Mädchen zusammen um Zeitungen auszutragen. Wie für die damalige Zeit typisch dürfen dabei ihre Walkie-Talkies und der Walkman sowie ihre BMX-Bikes nicht fehlen. Die Nacht zu Halloween verändert das Leben der Teenager mit einem Schlag, als eines ihrer Walkie-Talkies von einem undefinierbaren Wesen gestohlen wird. Die Girls nehmen die Verfolgung auf und gelangen in eine abenteuerliche Story! Was geht in ihrem beschaulichen Dorf vor? Wo sind all die Leute hin? Und was ist das für ein komisches „Ding“, welches sie in einem alten Gebäude vorfinden? Eine Art Raumschiff?

Mit dieser Cross-Kult-Reihe versetzt Brian K. Vaughan den Leser ins Amerika der 80er Jahre. Dabei lässt er typische Klischees nicht außen vor und auch das freche Mundwerk der Clique amüsiert bis zur letzten Seite. In Band 1 ist alles noch ein bisschen wage und unklar, was aber den Rätselspaß aufleben lässt. Sind es Außerirdische? Eine nukleare Katastrophe oder was steckt dahinter? Man begibt sich mit auf die Suche und flüchtet mit den Mädchen vor…Ja vor wem eigentlich? Immer mehr komische Gestalten tauchen auf, bei denen man sich die Frage stellen muss: Sind sie Freund oder Feind? Wem können die Kids vertrauen und vor wem müssen sie sich in Acht nehmen? 

Als Leser vermutet man schon nach einigen Seiten eine Alien-Invasion, was die Story auch wirklich in Fahrt bringt. Die Zeichnungen gefallen mir sehr gut und die freche Art der Protagonisten lässt mich des Öfteren schmunzeln. Dazu noch der Lebensstil der 80er in Amerika und die Geschichte ist für mich die perfekte Comic-Serie.

Band 2 ist mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich und wartet schon im Comicbuchladen auf mich! Schließlich muss ich ja wissen, wie es mit der Clique und ihren mysteriösen Gestalten weitergeht. Wer schräge Comics mag wird diese Reihe lieben. Teenager vs. Alieninvasion. Das rockt!!!