Freitag, 23. Februar 2018

Tiergarten Nürnberg



Tiergarten Nürnberg - Ausflugtipp


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wollten die Bürger Nürnbergs einen Zoo errichten. Der Tiergarten sollte nach dem Vorbild Hagenbecks gestaltet werden. Er wurde auf dem Gelände am Luitpoldhain im Jahre 1906 errichtet. Das Gelände war sehr flach, wodurch es zu einem großen Bau von Betonkulissen kam, damit man auch den Bergtieren einen ansprechenden Lebensraum bieten konnte. Die Eröffnung fand am 11. Mai 1912 statt und fand rasch großen Anklang bei den Besuchern. 











Durch die Weltkriege, wurde aber die Existenz des Tiergartens stark gefährdet. Geld für Futter und die Aufrechterhaltung des Zoos wurden knapp. Bis in die 20er Jahre hielt sich der Tiergarten, doch mit Aufkommen der NSDAP und Hitler, wurde Ende 1934 das Aus des Zoos beschlossen. Durch den Ausbau des Reichsparteigeländes wurde der Garten geschlossen. 











Im Mai 1939 wurde der neue Tiergarten am Schmausenbuck geöffnet, was auch als Glücksfall gewertet werden kann. Der Zoo gilt als einer der Schönsten, was die Landschaft angeht. Doch durch den II. Weltkrieg wurden viele Areale des Parks zerstört und viele Tiere starben. Nach dem Kriegsende stand der Park dann aber unter dem Schutz der Amerikaner. 1950 wurde begonnen, den Park neu aufzubauen. Bis 1960 wurden das Giraffengehege, das Delphinarium und das Tropenhaus wieder erbaut. 










Zum Wohle der Tiere, soll sich immer wieder die Kulisse ändern, damit den Tieren der bestmögliche Lebensraum geboten werden kann. Das Naturkundehaus ist genauso sehenswert wie die Gorilla Anlage, wo die stattlichen Tiere eine große Außenanlage erkunden können. Der Aquapark mit seinen Pinguinen, Seelöwen und Eisbären kamen dazu und auch für Kinder gibt es eine sehr schöne Anlage, wo auch Tiere gestreichelt werden dürfen. 










Mir persönlich gefallen die Raubtiergehege sehr gut und der Tiger ist auch eines meiner Lieblingstiere. Auch die Anlage der Erdmännchen und allgemein die Wüstenlandschaften sind wunderschön gestaltet. Und wenn ihr die Augen offen haltet, könnt ihr oftmals freilaufende Murmeltiere finden, die besonders frech und teilweise zutraulich sind! 















Welchen Zoo könnt ihr denn empfehlen und wart ihr schon mal im Nürnberger Tiergarten? Mehr infos bekommt ihr auf der Internetseite: Nürnberger Tiergarten





Mittwoch, 21. Februar 2018

Grippe vs. grippaler Infekt



Grippe vs. grippaler Infekt


Bild von Pixabay

Eigentlich kennt es jeder! Auch zu jeder Jahreszeit, im Winter aber treten Infekte der Atemwege besonders häufig auf. „Mich hat´s erwischt, ich habe die Grippe“ sagen dann viele. Aber: meist stimmt das nicht so ganz. Die „echte“ Grippe auch in Fachkreisen Influenza genannt, ist dann doch nochmal eine Nummer „härter“, als ein grippaler Effekt, bei den Laien oftmals „Erkältung“ genannt. Welche wesentlichen Unterschiede bestehen und wie die Therapien bei beiden Infektionen aussehen könnt ihr in diesem Artikel lesen.

Zunächst einmal der Übertragungsweg: 

Beide Infekte werden durch Viren übertragen. Zwar hat jeder seinen eigenen Virenstamm, dazu komme ich aber noch. Trotzdem werden sie auf dem gleichen Wege übertragen:

Tröpfcheninfektion: durch Niesen, Husten und auch Sprechen.

Schmierinfektion: Händeschütteln, Türgriffe, Haltegriffe in Bus und Bahn usw.

Was uns im ersten Moment schon zur Vorbeugung führt: Hände waschen!! Auch wenn es vielfach unterschätzt wird, das tägliche Händewaschen schützt uns wirklich von der Verbreitung von Erregern. Zwar kann so eine Verbreitung auch dann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, aber es verringert das Risiko andere anzustecken um ein vielfaches.

Grippe vs. Grippaler Infekt – Unterscheidung in Virenstamm und Verlauf

Die Grippe wird „Influenza“ genannt und wird durch unterschiedliche Virentypen ausgelöst den „Influenza-Viren“, während die Erreger bei einem grippalen Infekt meist Rhino-Viren sind. Vor allen in der kalten Jahreshälfte, treten häufiger Infektionen mit beiden Erkrankungen auf. Die sogenannte Inkubationszeit ist der Zeitraum zwischen der Infektion und dem Beginn der jeweiligen Erkrankung. Bei der Erkältung beträgt dieser Zeitraum meist einige Tage, bei der Influenza dagegen kommt es meist viel früher zum Krankheitsausbruch.



Bei einem grippalen Infekt kommt es oftmals zu einem schleichenden Verlauf: viele bemerken zuerst Halsschmerzen, dann kommt der Schnupfen, der sich meist hartnäckig hält und geht dann in einen nervigen Husten über. Fieber und Gelenkschmerzen sind dabei aber eher selten. Man fühlt sich schlapp und müde, schafft aber oftmals trotzdem noch den Alltag. (Ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich)

Bei der Influenza, der „echten“ Grippe, treten die Symptome sehr akut auf! Meist können die Erkrankten sogar eine bestimmte Uhrzeit nennen, ab derer sie sich sehr elend fühlten. Der Beginn ist sehr akut mit Fieber bis zu 40 Grad, Gelenks- und Gliederschmerzen, extremen Halsschmerzen und trockenem Husten. Bedingt durch das Fieber kommt es auch zu teilweise heftigem Schüttelfrost und das Krankheitsgefühl ist sehr ausgeprägt.

Therapiemöglichkeiten und Verhalten

Das mit dem Händewaschen haben wir jetzt schon durch! Auch von nahem Körperkontakt sollte man erstmal absehen bis die Symptome abgeklungen sind. Übrigens: Die Influenza ist bei uns in Deutschland namentlich meldepflichtig! Dies dient dazu Epidemien frühzeitig eindämmen zu können. Vor allen wenn die Betroffenen in der Gastronomie und öffentlichen Einrichtungen arbeiten, müssen die Erkrankten so lange zu Hause bleiben, bis sie vollständig genesen sind. Der Nachweis zur echten Grippe erfolgt durch einen Rachenabstrich. 



Entgegen der allgemeinen Meinungen, sollte man bei beiden Infektionen NICHT zu Antibiotika greifen! Wie ihr nun wisst, handelt es sich um Viren und diese reagieren absolut nicht auf Antibiotika. Da der Körper bei solchen Infekten sehr anfällig und schon geschwächt ist kann es vorkommen, dass zusätzlich zur viralen Infektion noch eine bakterielle Infektion hinzukommt. Erst dann ist es eventuell sinnvoll, ein Antibiotikum zu nehmen. Ich persönliche halte von AB-Gabe nicht viel: es greift auch die gesunde Darmflora an, die ebenfalls für unsere Immunabwehr wichtig ist und es kann leicht passieren, dass man sich auch noch eine Pilzinfektion einfängt.

Der Körper heilt sich selbst! Er braucht Ruhe, viel Flüssigkeit und frische Luft. Keine allzu fettige Kost sondern eher Leichte ist dabei auch wichtig. Obst und Gemüse sollten auf dem Speiseplan stehen. Und wenn man nicht gerade Fieber hat, hilft ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft! Bei einem grippalen Infekt empfiehlt sich das besonders, damit der Kreislauf in Schwung kommt und auch wieder bleibt. 

Weitere Maßnahmen und Linderung der Symptome:

  • 3x am Tag Inhalation (NaCL) oder auch Salzwasser
  • Ungesüßte Tees trinken wie Salbei, Kamille, Ingwer
  • Zuckerfreie Bonbons oder Halstabletten lindern die Halsschmerzen
  • Nasenspray sorgt dafür, dass die Schleimhäute abschwellen (Achtung Suchtgefahr !!) Diese Sprays sollten aber nur ca. 7 Tage genutzt werden um Schäden an den Schleimhäuten zu vermeiden.


Je nach Verlauf solltet ihr euch gesund schlafen und dem Körper genügend Ruhe gönnen vor allen bei der Influenza. Hier gilt: Bei Fieber auf jedenfall im Bett bleiben! Gerade wenn man eine echte Grippe verschleppt, drohen schwere Folgeerkrankungen allen voran die Myokarditits – Herzmuskelentzündung! Auch Lungenentzündungen und Rippen- und Brustfellentzündungen sind mögliche Folgeerkrankungen, wenn man die Infekte nicht richtig auskuriert. 

Wovon ich euch auch eher abrate ist: Hustenstiller! Der eine oder andere schwört vielleicht darauf, aber meine Erfahrung ist, dass Hustenstiller den Hals nur noch mehr austrocknet und so gerät man eher in einen Teufelskreis. Lieber den Schleim durch viel Trinken abhusten und durch Inhalation die Schleimhäute feucht halten!

Die Genesungszeit ist pauschal kaum zu nennen. Jeder Mensch verarbeitet die Erreger anders! Bei grippalen Infekten spricht man davon, dass diese bis zu 9 Tage anhalten. Bei der Influenza geht man von 2-3 Wochen aus. 

Grippeschutzimpfung

Damit es gar nicht erst zu einer Influenza kommt, sollten vor allem Risikopatienten wie Senioren, Kinder und chronisch kranke Personen die jährliche Grippeschutzimpfung machen lassen! Die schützt zwar nicht davor, eine Erkältung zu bekommen, aber die Influenza kann dadurch vermieden werden.

Welche Tipps habt ihr so bei einer Erkältung/Grippe?! Was hilft euch besonders gut und von was seid ihr so gar nicht überzeugt? 


Sonntag, 18. Februar 2018

10 Gründe bei einer Katze zu wohnen!


10 Gründe bei einer Katze zu wohnen! 




Meine Lola Lottofee kennen viele meiner Leser mittlerweile! Die Chefin des Hauses lässt es sich hier gut gehen und hat ihr Personal voll im Griff! Die Vorteile, bei einer Katze zu wohnen sind vielfältig, darum nenne ich euch heute 10 dieser Gründe!  



1. Automatischer Weckruf: Radiowecker, Handygebimmel und Co. gehören der Vergangenheit an. Mit einer Katze wirst du jeden Morgen (auch an Sonn- und Feiertagen) pünktlich um 5:30 Uhr mit sanften Maunzen geweckt. 

2. Gratis Wohnungsdurchsuchung: Du findest deinen Haargummi nicht mehr? Notizzettel und Büroklammern hast du auch verloren? Mit einer Katze kein Problem! In Null Komma Nix findet sie alles wieder. Vor allen die Staubkörner unter den Möbeln. 

3. Insektenvernichtung inklusive: Du hast panische Angst vor Spinnen, Wespen, Bienen und nervigen stechenden Mücken? Eckelst dich vor Krabbeltieren? Eine Katze schafft da Abhilfe! Mit Präzession und ganz ohne giftige Chemikalien sorgt deine Katze für einen krabbel - tierfreien Wohnraum.

4. Dekorations- und Einrichtungsmanager: Du überlegst dir, neue Vorhänge anzuschaffen, oder neue Pflanzen zu kaufen? Du möchtest neue Bettbezüge und der Badezimmerteppich sollte auch mal wieder erneuert werden? Deine Katze hilft dir bei diesen Entscheidungen und markiert dir mit einer nur für sie definierbaren Kratzspurenmarkierung, welche Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände du dringend erneuern solltest. 

5. Einfühlsames Pflegepersonal: Ist die Dienerschaft der Katze erkrankt, erweist sich die Chefin als soziale Arbeitgeberin. Mit ihrer Meditationstherapie „schnurren um gesund zu werden“ und „natürliche Wärmflaschen tragen zur Genesung bei“ wirst du schnell wieder fit und kannst deinen Dienst wieder antreten. 



6. Lebensmittelkontrolleur: Lebensmittelkontrolle wird von der Katze sehr ernst genommen und gewissenhaft durchgeführt. Sind alle Einkäufe da? Wurde auch nix vergessen? Sind die Lebensmittel auch noch haltbar? Ist es das richtige Futter? Schmeckt das überhaupt? Sind die Verpackungen auch wirklich reißfest? Und das Wichtigste: Ist die Tüte auch komplett leergeräumt?! 

7. Entertainment-Programm: Mit einer Katze im Haus bleibt der TV auch mal aus! Dafür wird den Mitbewohnern eine tolle Show mit vielen akrobatischen Auftritten geboten! Ob die elegante Überquerung sämtlicher Einrichtungsgegenstände ohne diese zu berühren oder gar herunter zu werfen, erwartet den Zuschauer auch eine spektakuläre Sprungshow mit darauffolgender Kampfsporttechniken, in denen der Zuschauer mit einbezogen wird. Mitten drin, statt nur dabei! – So das Motto der Katze.  

8. Begrüßungskomitee: Kommt die Dienerschaft von der 1. Arbeit nach Hause um im Reich der Katze ihrem Zweitjob nachzugehen, wirst du aber erstmal ausgiebig begrüßt und befragt. Warum kommst du so spät? Hast du was für mich dabei? Wie war dein Tag? Bekomm ich was zu essen? Spielst du mit mir?! 

9. Nachhilfeunterricht: Lernen findest du sehr anstrengend und langweilig? Nicht mit einer Katze! Sie unterstützt dich wo sie nur kann. Sie sorgt dafür, dass du nicht zu lange sitzt und auch mal aufstehst, um Stifte, Radiergummi und Co. wieder zu beschaffen. So bleibst du zwischendurch immer mal in Bewegung und auch für Pausen sorgt sie selbstverständlich. Dies klappt am besten, wenn man sich gemütlich auf den Arbeitsunterlagen ausruht, damit die Dienerschaft ausreichend Pausen einlegt.  

10. Wärme und Zuneigung: wenn die Dienerschaft alles richtig macht, bekommt man von der Chefin auch oft Lob und Anerkennung. Eine liebevolle Kopfnuss, ein Umschmeicheln der Beine oder liebevolles Abschlecken sind dann die Belohnung für die geleistete Arbeit. Zufriedenes Schnurren auf dem Schoß und gemeinsames Knuddeln gibt es gratis dazu. 



Fallen euch noch mehr Gründe ein, um bei einer Katze einzuziehen?! Welche Fellnasen haben euch im Griff?!